Zubau in Oberpullendorf
Zubau in Oberpullendorf
Investitionen sichern Krankenversorgung

Spatenstich für KH-Zubau in Oberpullendorf

Ziel des Zubaus ist, die Gesundheitsversorgung im Mittelburgenland zu stärken. Bis 2023 soll darum für zehn Millionen Euro ein neuer und moderner Bauteil entstehen.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landesrat Heinrich Dorner und KRAGES-Geschäftsführer Hans Peter Rucker nahmen den Spatenstich zum neuen Bauteil des Krankenhauses Oberpullendorf vor. Auf einer Erweiterungsfläche wird ein zweistöckiges Gebäude entstehen, in das die Oberpullendorfer Einrichtungen des Psychosozialen Dienstes und die Geschäftsführung der Pflegeservice Burgenland GmbH einziehen sollen. Zusätzlich werden in Dienst- und Wechseldienstzimmer für Ärzte sowie Büroräume für das Krankenhaus entstehen. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, für den Herbst ist ein Architekturwettbewerb geplant.

Gesundheitsdienstleistungen garantiert

„Gerade die Coronavirus-Krise hat uns bewiesen, dass wir im Gesundheitsbereich keinesfalls den Sparstift ansetzen dürfen. Der Ausbau von fünf Krankenhausstandorten im Burgenland ist ein klarer Schwerpunkt unserer Regierungsarbeit. Der ‚Masterplan Burgenlands Spitäler‘ wird trotz der Pandemie ohne Zeitverzug abgearbeitet“, erklärt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: „Nach dem Spatenstich für das Krankenhaus Oberwart und dem Entschluss zu einem weiteren Krankenhausstandort im Nordburgenland wird mit dem Spitalszubau in Oberpullendorf die wohnortnahe Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen im Mittelburgenland garantiert.“

Der Geschäftsführer der Burgenländischen Krankenanstalten Ges.m.b.H. (KRAGES), Hans Peter Rucker, sagte: „Die KRAGES hat ein klares Ziel: Unsere Spitalsstandorte werden gemäß ,Masterplan‘ und dem Regierungsprogramm als strategische Vorgabe aller Landesunternehmen weiterentwickelt – baulich, personell und vom medizinischen und pflegerischen Angebot her. Das Krankenhaus Oberpullendorf hat eine wichtige Funktion in der wohnortnahen Versorgung des mittleren Burgenlands, aber es soll sich künftig noch besser mit den Leitspitälern im Norden und im Süden abstimmen, etwa bei geplanten Operationen und Therapien.“

Spitalsküche und Aufwachraum

In der ersten Bauphase wird das zweistöckige Gebäude errichtet, die Investitionssumme beträgt drei Millionen Euro. Die Fertigstellung ist im ersten Quartal 2021 geplant. In einer weiteren Bauetappe erfolgt der komplette Neubau der Spitalsküche inklusive Speise- und Veranstaltungssaal mit einer Investitionssumme von 5,3 Millionen Euro. Die Vorstudie und Vorbereitung für Planungen haben schon begonnen. Die eigentlichen Planungen selbst sollen dann vom Gewinner des kommenden Architekturwettbewerbs durchgeführt werden.

Weiters werden rund 1,7 Millionen Euro in einen neuen Aufwachraum in unmittelbarer Nähe der Intensivstation und mit direktem Anschluss an den zentralen OP-Bereich investiert. Auch für dieses Projekt beginnen die Planungen 2020. Die Inbetriebnahme ist ebenfalls für das Jahr 2022 geplant.