Bio & gesund
Bio & gesund
Neue Initiative für burgenländische Volksschulen

Gesundes Essen für Burgenlands Volksschüler

Das Burgenland ist ein Bio-Vorzeigeland. Das soll gerade in den Volksschulen noch stärker gelebt werden. Das Projekt „Kinder essen gesund“ hat die Verbesserung der Ernährung von Kindern im Alter von vier bis zehn Jahren zum Ziel.

Insgesamt können 35 burgenländische Volksschulen als Pilotpartner teilnehmen. Die Initiative, ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Burgenland und des Fonds Gesundes Österreich, ist eine Weiterentwicklung des Erfolgsprojekts ,,GeKiBu – Gesunde Kinder im Burgenland“. Das Projekt wird im September starten, auf Bio wird dabei ein besonderer Wert gelegt. Die Anmeldefrist für Schulen läuft bis 30. Juni.

Burgenland baut auf Bio

„Gesunde Ernährung beginnt in jungen Jahren. Das Pilotprojekt ‚Kinder essen gesund‘ soll das Bewusstsein für gesunde Ernährung bereits in Volksschulen fördern und die Gemeinschaftsverpflegung an den Schulen optimieren“, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Und weiter: „Ein zentraler Schwerpunkt des Landes ist der schrittweise Ausbau zum Bio-Vorzeigeland, was mit gesundem Essen in Spitälern, Kindergärten und Schulen, Landesbetrieben, Sozialeinrichtungen und Pflegeheimen einhergeht. Auch an allen teilnehmenden Pilotschulen soll der Bio-Schwerpunkt aufgegriffen und gesunde Ernährung mit einem hohen Bio-Anteil angeboten werden. Unser ehrgeiziges Ziel ist, bis zum Jahr 2024 einen 100-prozentigen Bio-Anteil in Schulen und Kindergärten zu erreichen.“

Kinder und Eltern werden miteinbezogen

Geplant sind unter anderem ein Ernährungsschwerpunkt, in dem Kindern auf altersgerechte Weise erklärt wird, wie gesunde Ernährung aussieht. Des Weiteren sind Eltern-Kind-Kochworkshops, Elterninformationsabende und Fortbildungen für Pädagogen geplant. Workshops mit Gemeinschaftsverpflegern, Speiseplananalyse und Beratung zur Optimierung der Mittagsverpflegung in den Volksschulen sorgen für eine breite Themenpalette.

Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Bildungsdirektion und der Pädagogischen Hochschule umgesetzt, von der Fachhochschule Burgenland wissenschaftlich begleitet und vom Land gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich finanziert. Nach dem Projektende im Jahr 2022 soll es nach Maßgabe der vorhandenen budgetären Mittel in die Regelfinanzierung übernommen und auf weitere Volksschulen im Burgenland ausgeweitet werden.