Erster Radmotorikpark
Erster Radmotorikpark
Ein Radparadies an der Donau

Erster Wiener Radmotorikpark eröffnet

Radfans aufgepasst! Am Kaisermühlendamm hat Wiens erster Radmotorikpark eröffnet. Es wartet dort eine coole Outdoor-Anlage und ein Pumptrack für radbegeisterte Kids und Jugendliche. Schau-Club gibt einen ersten kleinen Einblick ins Radparadies.

Endlich gibt es auch für Radbegeisterte in Wien einen Platz zum Experimentieren und Austoben. Denn an der Rudolf-Nurejew-Promenade im 22. Bezirk hat die Stadt Wien auf einer Fläche von 8.000 Quadratmeter einen einzigartigen Radmotorikpark eröffnet, der Kindern und Jugendlichen ermöglicht, ihre motorischen Fähigkeiten mit dem Rad zu trainieren. Hierfür stehen 17 verschiedene Stationen zur Verfügung, die Training und Spaß miteinander verbinden. Der Outdoor-Radmotorikpark steht allen kostenlos zur Verfügung und kann ab sofort genutzt werden. Ein wenig später folgt die Fertigstellung des Pumptracks neben dem Radmotorikpark.

Finanziert wurde das Projekt zu je 50 Prozent von der Stadt Wien und vom Bezirk Wien-Donaustadt. Die Errichtung des 17 Stationen umfassenden Parks und des Pumptracks erfolgte durch die Fachabteilung Wiener Gewässer.

1 Park – 17 Stationen

Der Radmotorikpark besteht aus 17 Stationen, die in einem Parcours in einer Richtung abgefahren werden. Die Wegeführung ist durch Bodenmarkierungen vorgegeben. Die Stationen stellen verschiedene Herausforderungen für Radfahrer dar, auf denen sie die Koordination beim Radfahren verbessert und so die Unfallhäufigkeit im Straßenverkehr reduziert werden können.

Der Parcours wurde vor allem für Kinder und Jugendliche konzipiert. Der Radmotorikpark kann nicht nur mit dem Fahrrad genutzt werden, sondern eignet sich für fast alle nicht-motorisierten Fahrzeuge. Möglich ist die Befahrung daher auch mit Einrad, Skateboard, Inlineskates, Scooter oder Rollstuhl.

Highlight im Park: Die Pumptrack

Ein absolutes Highlight im Radmotorikpark ist die 130 m lange künstlich geschaffene Mountainbike-Strecke, die sich insbesondere auch für Einsteiger bestens eignet. Sie ist als Rundkurs angelegt. Ziel ist es, nur mit Körperkraft und ohne die Pedale zu nutzen, die Strecke abzufahren. Die Strecke wurde in die bestehende Wiesenfläche rund um die Bäume eingepasst. Der Feinschliff erfolgt in den kommenden Wochen, spätestens ab 5. Oktober wird der Pumptrack allen Radbegeisterten zur Verfügung stehen.

Wellenbahnen in rot und blau

Darüber hinaus ist der Radmotorikpark auch durch seinen anspruchsvollen Stangen-Slalom und die Greifübung, bei der man versucht, so viele herabhängende Griffe wie möglich zu berühren, geprägt. Eine Rüttelpiste und eine leicht erhöhte Balancierstrecke schulen die Fähigkeit, unter schwierigen Bedingungen die Spur zu halten. Weitere alltagsnahe Situationen wie das Überqueren von Schwellen, Schienen und Kopfsteinpflaster oder die Bewältigung von Engstellen können ebenfalls stressfrei geübt werden. Im Buchstabenwald außerhalb des Parcours lassen sich mit den am Boden aufgedruckten 26 Buchstaben des Alphabets beliebige Wörter „er-fahren“.

Kostenloses Training

Ab 25. September sind für die Besucher des Radmotorikparks zusätzlich Trainer der Mobilitätsagentur Wien vor Ort. Jeden Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr stehen ausgebildete Radfahrtrainer den Kindern beim Üben mit “Rad” und Tat zur Seite. Die Beratung ist kostenlos und ohne Voranmeldung für Einzelpersonen und Gruppen möglich.